Die Auerbergland-Fachgruppe Neue Medien erstellt reglmäßig eine Auswertung der Zugriffsstatistiken des Projektes Datenpool. Die Zahlen sprechen für sich: Im Monat Mai 2005 verzeichneten die Angebote auf dem Auerbergland Poolserver über 130.000 Seitenaufrufe. In der Summe waren im Juli 2005 fast 14.000 einmal gezählte Besucher in den Angeboten des Auerbergland unterwegs. Sieht man sich die Grafiken an, erkennt man, dass sowohl das Portal, wie auch einzelne Gemeindeseiten die Spitzenreiter der Zugriffsstatistik sind.
Top-Angebot ist dabei das Angebot von Rieden. Durch die touristische Verankerung dieser Website ist ein enormer Sprung in den Zugriffszahlen im Datenpool zu verzeichnen.
Deutlich wird auch, dass das größte Zugpferd die Angebote der Vereine sind, noch vor den Informationen der Gemeindeverwaltungen. Gerade in Hohenfurch, Burggen, sowie Schwabsoien/Sachsenried, wo viele der ingesammt über 150 Redakteure für Vereins-Websites geschult wurden, ist dieser Trend sehr deutlich an den Zugriffswegen zu erkennen.
Betrachtet man die Datenfülle, die in den letzten eineinhalb Jahren erfaßt wurde, so ergibt sich die beeindruckende Zahl von über 30.000 Seiten Informationsangebot in den Websites der 11 Mitgliedsgemeinden und des Portales Auerbergland.
Aber nicht nur Quantitatives läßt sich positiv berichten. Auch qualitativ beschert der Datenpool Auerbergland so manches Highlight. Bestes Beispiel ist dafür der Burggener Arbeitskreis Geschichte, der regelmäßig das sog. historische Fenster in einem Schaukasten der Gemeinde mit alten Bildern und Texten zu einem ausgewählten Thema erstellte. Wurde das Thema gewechselt, verschwanden die Fundstücke wieder in den Archiven. Jetzt aber wird das historische Fenster parallel im Internet präsentiert und bleibt auch nach einem Themenwechsel als Angebot erhalten und für jedermann zugreifbar. So entwickelt sich Stück für Stück ein faszinierendes Archiv Burggener Geschichte, das jederzeit in seiner ganzen Fülle von jedermann nutz- und einsehbar ist.
Frägt man sich skeptisch, ob denn überhaupt so viele Menschen im Auerbergland das Internet nützen, so haben die Aktivisten des Projektes Schulnetz Auerbergland darauf eine Antwort. Sie fanden 2004 in einer Umfrage unter nahezu 1200 Schülerinnen und Schülern an den Grund- und Teilhauptschulen im Auerbergland heraus, dass ca. 80% der 6 bis 12-jährigen Kinder zu Hause einen PC nützen und weitere 50% im Internet surfen. Damit wird deutlich, dass die Nutzung von Computer und Internet zumindest bei jungen Familien im Auerbergland eigentlich zum Alltag gehört.
Vor diesem Hintergrund wird deutlich, wie erfolgreich sich das Projekt Datenpool im Rahmen der Regionalentwicklung Auerbergland in den 28 Monaten seines Bestehens entwickelt hat. Ermöglicht haben das vor allem die ehrenamtlichen Mitglieder der Fachgruppe Neue Medien und ihre Mitstreiter in den Internetgruppen der Gemeinden. Ihnen gehört an dieser Stelle ein ganz besonderes "Vergelts Gott".