Regionalkonferenz 2017

Die Regionalkonferenz 2017 fand am 16. März, 20.00 Uhr, in der Auerberghalle Bernbeuren statt und sollte Impulse für die nachfolgende Arbeitstagung der Gemeinderäte des Auerberglandes am Samstag den 25. März 2017 in Altenstadt geben. Hier sollen die Teilnehmer aus den einzelnen Gemeinden unter fachlicher Begleitung die jeweilige Situation erörtern um Lösungsmöglichkeiten zu finden.

Das interkommunale Netzwerk Auerbergland e.V. mit seinen 14 Mitgliedsgemeinden beschäftigt sich schon seit einiger Zeit mit Themen, welche im Besonderen die Dorfkerne, aber zusehends auch Baugebiete der 50er und 60er Jahre betreffen. Was geschieht mit heute schon leerstehenden Gebäuden in unseren Dörfern? Welche Leerstands-Gefahren ergeben sich durch die immer älter werdende Bevölkerung und den Wegzug junger Menschen aus den Ortskernen? Welche Chancen könnten sich durch die Reaktivierung untergenutzter Gebäude und Gebäudeteile ergeben? Wie gelingt es, dorfgerechte Infrastrukturen wie zum Beispiel Einzelhandel, Ärzte und Gastronomie zu halten? Besteht überhaupt die Möglichkeit, Flächenverbrauch am Ortsrand zu minimieren und im Dorf Baulücken zu schließen? Werden unsere Entscheidungsspielräume durch veraltete Bebauungspläne eingeschränkt?

Zur Regionalkonferenz 2017 war zum Thema „Neues Wohnen im Dorf" der erfahrener Kommunalpolitiker Paul Locherer aus Amtzell bei Wangen im Allgäu als Referent eingeladen. Am Beispiel seiner Heimatgemeinde beschrieb er einen möglichen Weg zum zukunftsfähigen und sozialen Dorf und verwies auf die Notwendigkeit, vorausschauend und rechtzeitig die Probleme zu erkennen und dann auch mutig zu Handeln. 

 
Begrüßung durch Martin HInterbrandner, 1.Vorsitzender Auerbergland e.V.
Moderator Stefan Fichtl, Lechbruck.
Podiumsdiskussion mit dem Referenten Paul Locherer.
Bürgermeister und GeimenderätInnen aus den Auerbergland-Gemeinden.